Jim Robinsons Vortrag auf dem 3-jährigen MAP Jubiliäum

Übersetzung und Zusammenfassung des Vortrags von Jim Robinson, dem Executive Vice President von GPN Data, während seines Auftritts auf der 3. Jahrestagsfeier von MyAdvertisingPays am 17. Dezember 2016 in Manchester.
(Mit großem Dankeschön an unsere ehrenamtliche Übersetzerin Vera Vallentin-Price)

Jim Robinson begrüßt alle mit der Einleitung, dass er sich geehrt fühlt hier zu sein. Er spricht oft auf Konferenzen, die von Businesses organisiert werden, die ihre Profite überall auf der Welt machen, welche mit Händlern zu tun haben, mit Banken zu tun haben, aber dies ist das erste Mal, dass er vor Mitgliedern eines Klienten eines Händlers spricht.

Zuerst möchte er einen kurzen Überblick darüber geben, was „Processing“ (Prozessing, (Sach)-Bearbeitung) eigentlich ist. Viele denken, dass es verschiedene Dinge sind, VX Gateways wäre dies oder das…

Prozessing gibt es schon seit das Kreditkartengeschäft begonnen hat. Firmen wie Visa, Mastercard, usw. betrachten uns als „Payment Service Provider“, also einen Anbieter, der sämtliche Zahlungsprozesse bearbeitet. Wir sind lizenziert, wir haben finanzielle Lizenzen in 4 verschiedenen Ländern, einschließlich einer in Littauen, welche Pan-Europäisch ist und damit den gesamten EU-Markt abdeckt. Wir sind kompliant mit sämtlichen Standards im Markt. Wir sind diejenigen, welche die eigentlichen Transaktionen sehen, also, wenn ein Stück Plastik (Kreditkarte) durch einen Kartenleser gezogen wird oder jemand das am Computer eingibt, das (die Transaktion) läuft über uns. Also wir müssen dafür sorgen, dass sämtliche Sicherheitsstandards und Lizenzbedingungen während der Abwicklung einer Transaktion eingehalten werden. Wir bearbeiten das, aber wir speichern nicht eure Kreditkartennummer, wir speichern nicht den Sicherheitscode, wir speichern nicht das Ablaufdatum. Es wäre laut Kreditkartenanbieter-Szene ein Verstoß gegen unsere Lizenzierung, wenn wir das täten.

Ich kann nicht sprechen für…, wie soll ich das angehen mit VX Gateway? Ich kann nicht für deren Prozessierung sprechen, weil sie nicht lizenziert waren, sie waren in keinster Weise zertifiziert. Aber, auch wir haben mit VX Gateway gearbeitet. Die waren für uns ein Händler. Wir haben Bearbeitungen für MyAdvertisingPays für… hm… fast 3 Jahre gemacht, aber alles was wir wussten ist, dass VX Gateway ein eWallet hat und dass sie einen Klienten MyAvertisingPays hatten. Das war alles.

Auch wir, und ihr fragt euch das vielleicht selbst, wie können Firmen sich so täuschen lassen von so etwas? Die waren eben sehr gut darin. Und, falls ihr den Ausdruck „Conman“ (Hochstapler, Betrüger) versteht… ok… Jede Person, die jemals reingelegt wurde („has been conned“), wenn man die hinterher befragt, sagen die „aber die waren so glaubwürdig!“ Nun ja, das ist die Natur eines Conmans! Wenn die nicht glauwürdig wären, würden sie nicht erfolgreich sein.

Die haben bestanden… die… Wir machen eine Menge Partnerüberprüfungen, und die (VX) haben das bestanden. Wir haben einen gewissenhaften Spurencheck mit VX Gateway gemacht, also, die haben unseren Standards entsprochen, was Hintergrundchecks betrifft etc., besser als das (Branchen)-Übliche. Und, die (VX) hatten ein Händlersystem, und wir haben einen „Curtesy background check“ (Gefälligkeitsanfragen über deren Leumund) mit den Händlern gemacht, die sie (VX) hatten, ok, also wir haben direkt mit den Händlern gesprochen. Das kam durch. Also, für jeden anderen war alles gut.

Wir haben mit dem Prozessing (für VX) angefangen, und wir waren von 2 Dingen überwältigt: 1. das schiere Auftragsvolumen, ich meine, es ist gesprungen… die haben gesagt „oh es wird diese Menge pro Monat sein“ (zeigt mit den Händen eine bestimme vertikale Höhe an) und jeder hat das gehört, ja. Die denken, sie kriegen vielleicht eine bessere Diskountrate, wenn sie die Zahlen inflationär darstellen. Also, wir waren uns dessen sehr bewusst, dass sie sagen „ja es werden Millionen pro Monat sein…“ und ja, nächsten Monat werden es dann vielleicht 35 000 in Wirklichkeit sein.

Also, wir ziehen sowas immer in Erwägung, dass es Falscheinschätzungen gibt. Zuallererst haben die gesagt „hier ist die Summe, welche wir über diesen Zeitraum an Profiten haben werden.“ Ja sicher… Und… die haben das wirklich übertroffen! Und dann ist es immer weiter gewachsen! Ooops!

Und hier ist ein anderer Aspekt von Kreditkarten-Prozessing: Die Sache, die ihr vielleicht kennt oder auch nicht, ist das so genannte „Charge back“ (die Rückbuchung). Eine Rückbuchung ist wenn ein Karteninhaber seine ausstellende Bank informieren kann „oh, diese Firma hat mir was zu Unrecht abgebucht“ oder „das war ich nicht, ich habe diese Buchung nicht veranlasst“ usw., das sind Rückbuchungen. Und Rückbuchungen sind wie… die betreffen jeden! Die betreffen Händler, wenn ein bestimmter Prozentsatz von Rückbuchungen erreicht ist, können die ihre „Aquiring Bank“ (die Bank, die ausstehende Forderungen bezahlt) verlieren, die sagen „wir weigern uns, eure Prozesse weiter zu bearbeiten“, die können dein Konto schließen, die können ihren Prozessor verlieren, alle möglichen Dinge können passieren, wenn deren Rückbuchungsrate zu hoch wird. Also, als ein Zahlungs-Service-Anbieter, eins der Dinge, die wir machen, wir versuchen… wir haben verschiedene Programme, die Rückbuchungsraten bewerten… and they (VX) said „unsere Rückbuchungsrate ist… wir erwarten die weniger als ein halbes Prozent auszumachen“. Ja (ironisch)! Rückzahlungsraten liegen nicht bei einem halben Prozent, nein… das ist… das ist ein Märchen!

Und… und dann haben wir weiter geschaut und wir haben darauf gewartet, wann die erste Rückbuchung kommen würde. Das hat ungefähr 6 Monate gedauert bevor die allererste Rückbuchung kam! Und die Rate… wenn wir das nehmen zu den…, und wir verteilen das über die Aquiring Banken, mit denen wir gestartet haben für MAP, die besorgt waren, weil wir so eine riesige Auftragsmenge mit denen haben, also, wir waren besorgt und darum haben wir ein Konto eröffnet für die Aquring Bank, um das Risiko zu verteilen, und wenn eine Bank ein Problem bekommt, dann müssen wir bei der zuerst handeln. Und so haben wir ein neues Partnerkonto aufgemacht, wir sind Partner für ungefähr 30 Aquiring Banken. Und das ist wie wir unseren Partnerschaften entwickeln, die sagen uns, hey, wir werden eine X-Menge Business mit euch machen, es wird so-und-soviel pro Monat sein, mit dieser Wachstumsrate und dieser Rückbuchungsrate. Wie auch immer… ja, sicher (ironisch)!

Wir haben VX Gateway, MAP, verwendet, um genau das zu machen. Und wir haben es gemessen, weil wir zu unseren Banken gegangen sind, damit die über die Rate (Rückbuchungsrate) Bescheid wissen, die dachten, dass wir lügen würden, aber nein, die war genau wie unsere Vorraussage. Ich weiß, die (VX) haben gesagt, die Rückbuchungsrate würde weniger als 0,05% sein. Die (Banken) sagten, ja, sicher (ironisch)! Das hat ihnen nicht imponioert, das sind immer mindestens 1%! Und… nein, Sie verstehen nicht, laut unseren Transaktionen, das höchste was in unseren gesamten Datensätzen von MyAdvertisingPays in beliebigen Monaten auftaucht ist, dass die nur einmal auf 0.023% gestiegen ist! Der Durchschnitt lag bei 0,009%! Das ist gänzlich beispiellos… in dieser Branche!

Und das ist weil ihr Leute Vertrauen in MyAdvertisingPays habt. Es hat eine Weile gedauert, wisst ihr, und das geht anerkennend zu den Leuten VX Gateway, „oh, Sie verstehen nicht, die haben dieses Programm…“ — ja, ja, aber, jetzt haben wir es gesehen!

Und hier fahre ich fort mit dem Geschäftsrückgang.

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Anmerkung Vera: Ich gebe ab hier nicht mehr alles Wort für Wort wieder, eher zusammenfassend aber inhaltlich sehr nah am Gesprochenen.
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Als die Rückbuchungsrate gestiegen ist und wir die dann zum Vormonat verglichen haben, haben sich alle gewundert, was ist hier denn los?

Als es dann im Mai 2016 einen leichten Rückgang im Geschäft gab, haben sie angefangen, den vorigen Monat genauer unter die Lupe zu nehmen, weil sie in solchen Situationen immer die Rückbuchungsraten der zurückliegenden Monate analysieren. Das muss der Zeitpunkt gewesen sein, als VX nach fast 3 Jahren stetigen Wachstums beschlossen haben muss, Gelder zu veruntreuen und an GPN Data vorbei deponiert haben muss, so am Anfang war der Rückgang und 3-4 Wochen später haben sie den Dip in der Wachstumskurve deutlich sehen können. Der Deal schien zu sein, wir (VX) lassen das Geschäft im Wachstum laufen und dann, plötzlich, grapschen wir das ganze Geld und hauen ab. Das schien in sehr kurzer Zeit geplant gewesen zu sein, zuerst, ein geringer Rückgang im Geschäft und dann der deutliche Dip. Es gibt gute und schlechte Nachrichten dazu. Man hat dann einige Dinge in manchen Blogs gesehen, dass der Prozessor, in dem Fall GPN Data, in denen behauptet wurde, dass GPN Data Gelder zurückgehalten haben soll. Aber zunächst mal, wir halten ÜBERHAUPT KEINE GELDER von IRGENDWELCHEN Händlern. Unsere Verträge mit Händlern (Merchants Agreements), deren Transaktionen wir bearbeiten, laufen so, dass Samstag abend bis Mitternacht sämtliche Transaktionen der Woche abgeschlossen werden und Montag morgen kriegen die Händler das Statement für das Geschäft der Vorwoche, welches belegt, hier ist genau das, was wir letzte Woche umgesetzt haben. Und bei manchen nicht so vertrauenswürdigen Händlern, werden die Transaktionen bis zu 4 Wochen gesammelt, und zwei Wochen später werden die bezahhlt, manche Händler bezahlen wir etwa 2-3 Tage später, das hängt vom jeweiligen Händler ab.

Im Fall von VX, die haben ihr Statement Montags für die zurückliegende Woche bekommen und am Montag darauf haben sie das Geld für genau das Statement bekommen. Die rollende Reserve aller Aquiring Banken, die im Kreditkartengeschäft arbeiten, machen einen Unterschied zum POS (Point of Sales, die Verkaufsstelle), wo man in einem Laden steht und was kauft, das ist ganz anders. Die SEHEN den Kunden, wenn der bezahlt, sehen seine Karte und sie wissen also, mit wem sie es zu tun haben. In unserem Geschäft ist das anders. Man sieht Programme auf einem Computer-Bildschirm und man sieht nicht, wer hinter einer Transaktion steckt. Könnte ein 13-jähriger sein, der die Karte seiner Eltern verwendet, wir wissen das nicht. Also, die Aquiring Banken erfordern eine rollende Reserve, welche vom Geschäft des 1. Monats 10% aller Buchungen zurückhalten, und das wird für 6 Monate einbehalten, im 7. Monat bezahlen sie das dann aus. Wir behalten das nicht zurück, die Banken halten das. Die bezahlen das dann an uns, weil wir in der Mitte dazwischen sitzen, und wir transferieren es (das Geld) sofort in das Konto des Händlers.

Als das Geschäft angefangen hat, rückläufig zu werden, und das sind die schlechten Nachrichten, hatten wir bereits Transaktionen von 1 oder 2 Wochen bearbeitet und transferiert, und weil es rückläufig war, und das verstößt gegen unsere Händlervereinbarungen, haben wir damit aufgehört, bis wir eine Antwort von denen bekommen würden. Wir haben Transaktionen nur sehr langsam bearbeitet und haben nicht dafür bezahlt, aber die rollende Reserve hatten wir gerade erst für die zurückliegene Phase transferiert, die 7 Monate alten 10%, also die haben sie (VX) bekommen, aber danach haben wir sie von den folgenden rollenden Reserven abgeschnitten. Also die 10% der letzten 6 Monate Geschäftsumsätze sind noch im Holding bei der Aquiring Bank, aber es ist immer noch da (und verfügbar). Wir werden mit Mike daran arbeiten, und ich werde später genauer darauf eingehen, warum es so lange gedauert hat.

Wenn man international arbeitet, muss man verschiedene Zweigstellen in verschiedenen Ländern haben, um in denen arbeiten zu können. Und es dauert in den Ländern 2-4 Wochen bis zu 3 Monate, bis man seine Corporate Identität mit denen etabliert hat, um überhaupt ein Konto mit denen zu eröffnen. Wir haben eine enorme Menge Transaktionen zu bearbeiten, die da jetzt sitzen, und hoffentlich bekommen wir bis Freitag endlich das Konto eröffnet, so dass wir bis dahin alles in das Konto von MyAdvertisingPays transferieren können. Also, es hat Schritt für Schritt gebraucht, um dies alles zusammen zu bekommen / zu erarbeiten.

Er (Jim) hat die Philosophie, dass man Dinge schnell machen kann oder akkurat. Und wenn du zwischen schnell und akkurat den schnellen Weg wählst, das ist die letzte Entscheidung, die du als unser Angestellter treffen wirst. Man kann sich immer von langsamen Bearbeitungen „erholen“, auch wenn Leute drängeln, aber wenn man Fehler gemacht hat, weil man schnell anstatt akkurat gearbeitet hat, wenn Funds erstmal raus sind, sind sie nicht mehr unter unserer Kontrolle und die könnten auch nicht mehr unter eurer Kontrolle sein. Sie stellen also sicher, immer akkurat zu arbeiten und das dauert eben länger.

Das andere was VX Gateway gemacht hat ist, die haben nicht dokumentiert wo das Geld ist.

Die haben gesagt, ja, wir haben alle diese verschiednen Bankkonten für die verschiedenen Kategorien für MyAdvertsiingPays, damit sie verschleiern konnten, was genau passiert, Geld wird hier rein transferriert, da raus transferriert, all diese Dinge, und sie fingen an, diese Spielchen zu treiben. Ja, das Geld war in Banken, aber sämtliche Konten waren im Namen von VX Gateway, nicht im Namen von MyAdvertisingPays. Ich hoffe, dass erklärt, was passiert ist und warum es so lange gedauert hat, das herauszufinden.

VX hat uns Zugang zu deren Backend gegeben, und so konnten wir sämtliche Transaktionen sehen und wie viel in die jeweiligen Konten gegangen ist, und ja, das war alles akkurat, aber die Konten waren eben VX Konten, keine Konten im Namen von MyAdvertisingPays. Wir HABEN ein eWallet, aber unser eWallet ist nicht in jedem Land lizensiert, also haben wir gewählt, kein eWallet für MyAdvertisingPays anzubieten. Wir werden nichts um etwas herum bauen, was nicht lizensiert ist. Und auch weil es bei einigen MAP-Mitgliedern diesen schlechten Geschmack hinterlassen hat, oh nein, nicht schon wieder ein anderes eWallet, es war also auch eine Vertrauensfrage.

Wir haben dann mit dem Entwicklerteam von Mike gesprochen und gesagt, ich glaube wir wissen was eure Mitglieder wollen und hier ist wie wir helfen können, das zu erreichen. Wir haben dieses interne Entwicklerteam, dass nur Banking-Software entwickelt (Megatron? — phonetisch nicht verstanden), manche für Kanada, USA usw. und die arbeitet wie jede Online Banking Software. Wenn du dich in deinem Konto anmeldest, kannst du da Statements sehen, die jede Transaktion in deinem Konto anzeigen, und wenn du einen Bildschirm ausdruckst, kannst du auch in 3 Monaten deinen Ausdruck mit dem online Statement vergleichen und sehen, dass die beiden immer noch genau übereinstimmen. Weil, das ist genau, wie Bankkonten funktionieren.

Er erinnert an seine frühen Zeiten als Buchhalter mit großen Papierledgern und alles muss mit Tinte geschrieben werden. Wenn ein Fehler gemacht wurde, konnte man das nicht ungesehen wieder löschen, der Fehler musste an anderer Stelle in der Buchhaltung aufgeschrieben und gegengerechnet werden. Und das ist ganz wichtig in der Buchhaltung, dass alle Einträge permanent und nachvollziehbar sind. Diese Integrität deiner Buchhaltung ist so wichtig.

Wir haben mit einigen eurer Konten gestern abend gearbeitet, und einige von euch werden nächste Woche Emails von einem MyAdvertisingPays Email-Konto bekommen, die bestätigen werden, dass euer Pay-Konto jetzt bereit steht, und die Mail wird einen Link zu MyAdvertisingPays beinhalten und ein temporäres Passwort, mit dem ihr euch in eurem Bankkonto anmelden könnt, und ihr müsst als erstes euer Passwort ändern, und dann werdet ihr Zugan zu eurem Konto haben und sehen, was mit eurem Konto los ist.

Die Megatron?-Firma ist eine reine Softwareschmiede, die haben absolut nichts zu tun mit Bankkonten. WIR werden nichts zu tun haben mit Bankkonten. Sämtliche Bankkonten werden im Namen von MyAdvertisingPays sein. Also, wenn immer Gelder in die Konten fliessen, das ist nicht unser Geld, nicht das der Softwareschmiede, es werden strikt nur MyAdvertisingPays Gelder sein. Und ich garantiere, dass wenn nach 30 bis 60 Tagen, nachdem wir sämtliche Transaktionen von euch überprüft haben, könnt ihr zu jedem Auditor gehen, KTMG? (phonetisch nicht verstanden), jeden Auditor… wir werden überprüft von verschiedenen Auditoren in verschiedenen Ländern. Die schauen dann nicht unsere Buchhaltung an und wir wundern uns, ob wir deren Prüfung bestanden haben, ob wir sie happy gemacht haben? Nein, wir wollen niemanden happy machen! Wenn es Probleme geben sollte, wollen wir, dass sie diese identifizieren und uns darauf aufmerksam machen. Wir wollen die überprüfenden Agencies dazu bringen, uns zu sagen, dass wir alles richtig gemacht haben!

Also, es braucht Zeit, alles aufzuarbeiten, aber wir werden nächste Woche damit anfangen, euch nach und nach zu benachrichtigen, wann euer Bankkonto online geht und wie ihr Zugang dazu bekommt. Das wird sogar soweit kommen, dass jedes mal, wenn ein neues Mitglied eingeschrieben wird, das Bankkonto gleich miteingerichtet wird. Das wird total anders und transparent für euch. Die Zahlungsseite, die ihr bisher bekommen habt, war ganz anders, ihr habt euer Konto über VX Gateway betrieben, Gelder dorthin überwiesen und VX hat auch so eure Zahlungsseite übermittelt bekommen, d.h. die konnten bei jeder Transaktion eure Kreditkartennummer sehen, das Ablaufdatum, den Sicherheitscode auf der Rückseite, einfach alles.

Mit unseren Händlern, wir halten die nicht davon ab, ihre eigenen Zahlungsseiten zu erstellen, außer wenn sie nicht die gleichen Sicherheitsstandards einhalten, denen wir unterliegen. Also die Software, Hardware, Backup-Prozeduren der Händler müssen alle verifiziert und lizensiert werden, bevor die Zahlungsseiten übermitteln dürfen.

GPN bewahrt absolut keine Daten auf. Sobald ein Datensatz überprüft wurde von Auditoren, werden die Daten vom Server genommen und an die Händler übermittelt. So ist GPN vor Hackern sicher und keiner kann den massiven Datenklau von Kreditkarten- und Kundendaten bei denen veranstalten, der letztens bei anderen großen Firmen stattgefunden hat.

Mit euren neuen Bankkonten werden keine Zahlungsseiten an uns übermittelt, wir bekommen die nackten Transaktionen zu bearbeiten und wenn die Transaktion beendet ist, wird dieser Datensatz bei uns zerstört. Die Transaktion wird in euren Bankkonten belegt, wir speichern keine Transaktionsdaten. Wir können Daten speichern, aber wir haben gewählt, das nicht zu tun, weil wir dann nicht mehr kompliant wären und die entsprechende Lizenzierung verlieren würden. Also, wenn unsere Buchhaltung mit dem Audit durch ist und alles für korrekt befunden wurde, werden sämtliche Daten zerstört. Wir speichern keine Daten! Wenn also irgendjemand auf unserer Webseite rumschnüffelt und eure Daten sucht, die können einfach nicht gefunden werden, weil wir sie nicht speichern.

Um auf Megatron? (die interne Software-Schmiede) zurückzukommen. Wir haben uns dafür entschieden, eine 3rd-Party einzusetzen, weil die bereits in mehreren europäischen Ländern sichere Systeme mit enormen Sicherheitsleistungen durchführen, unter anderem in Littauen, Polen und dann in Schweden. Die Server sind zum Teil unterirdisch und sitzen in Käfigen, niemand kann ohne besodere Erlaubnisse in die Räumlichkeiten und irgendwelche Stecker ziehen. GPN Data kann keine eigenen Leute in ihre eigenen Serverräume reinbringen, Sicherheit ist strenger als wir uns das vortellen können. Er selbst muss einen als autorisiert gelisteten Technicker mitbringen, wenn er überhaupt die Servergebäude betreten will. Alle Türen sind mit Retina-Scans gesichert, und jede geöffnete Tür wird hinter einem geschlossen, bevor eine nächste sich öffnen kann. Sogar im Fall eines Feuers kann er noch nicht mal raus, ohne die ganzen Sicherheitsscans zu durchlaufen.

Es ist nicht wie in manchen Filmen, wo man eben mal mit einem Schraubenzieher einbrechen und schnell in kurzer Zeit die gesamten Daten klauen kann.

Rückblickend auf die Frage, warum sie auf VX Gateway reinfallen konnten:

Die haben vor 3 Jahren angefangen, mit VX Gateway zu verhandeln. Die haben gut aussehende Software gezeigt und GPN hat sogar Teile davon kopiert. Er vergleicht das mit einem Autokauf, wenn man zum Autohändler kommt, dass man nicht nur die Lackierung anschaut, sondern auch sich reinsetzten und drunterschauen, die Motorhaube aufmachen und alles inspizieren will und der Händler sagt dir immer nur, nein brauchst du nicht, der Motor ist ok, die Sitze fein, unter drunter sieht alles gut aus, der wiegelt den Kunden in Sicherheit und garantiert, dass alles gut ist, bis das Vertrauen aufgebaut und der Kunde zugelabert ist. Und das hat VX eben so geschickt gemacht, dass man doch eben nur die Lackierung zu sehen bekommen hat, nicht die Absichten von VX.

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Der Rest nur kurz zusammengefasst:
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Bis GPN überhaupt mit den Rechtsanwälten und mit Tony und Lynne gesprochen haben, hat GPN noch nie den Namen Michael Deese gehört. Sie haben sogar für möglich gehalten, dass der gar nicht existiert. Bis sie ihn getroffen haben. Die waren so erleichtert als sie ihn sahen und haben ihn zu sich eingeladen, weil sie nicht nur ihn sehen wollten, sondern auch, dass ER GPN zu sehen bekommt. Er wollte, dass Michael Deese sein CallCenter sieht, deren gesamte Operation, wie sie deshalb auch Anrufe von Kunden betreuen können und bei Fragen zu Transaktionen behilfreich sein können usw. Er war erleichtert zu sehen, dass Mike wirklich existiert und hat in den letzten Monaten auch häufig mit ihm, Tony und Lynne und den Rechtsanwälten gesprochen. Und er ging nochmals darauf ein, wie sehr ihn das Vertrauen der Mitglieder in MyAdvertisingPays imponiert hat und dass sie (die Mitglieder) der Firma treu geblieben sind durch diese Zeiten von Hater-Blogs, den ganzen Schwierigkeiten. Das hat er noch nie erlebt, das ist einfach beispiellos! Das wollte er uns nochmals sagen, dass sie (GPN Data) das bewundern, dass wir MAP treu geblieben sind. Und er sagt „WIR stehen zu der Firma (MAP) und freuen uns auf eine Zukunft zusammen“. Er hat uns dann aufgefordert, uns selbst eine Runde Applaus zu geben, dafür, dass wir so gute Mitglieder sind, wie wir es gezeigt haben.

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