Bist du fix und fertig?

Dieser Beitrag ist für diejenigen Mapper, die nicht wissen, wie es angesichts der aktuellen Situation für sie weitergehen soll. Auch wenn noch gar nichts entschieden ist (siehe auch mein Beitrag über „Ist MAP tot?“ von gestern), so ist die Aussicht auf 6 Monate Zahlungsstop nicht sehr prickelnd. Nicht zu vergessen sind die Menschen, die in MAP ihre letzte Hoffnung sehen und sehr viel Geld für Credit Packs ausgegeben haben. Verständlich, dass jetzt die Angst um sich greift.

Doch was bedeutet das für dich?

Ist es jetzt so, dass die Gedanken ständig darum kreisen, ob es noch etwas wird oder nicht? Malst du dir aus, wie deine Freunde dich blöde anmachen oder mitleidig anschauen werden, wenn du ihnen von deiner jetzigen Situation erzählst? Bist du innerlich am Fluchen und beschimpfst du dich selbst wegen deiner Entscheidungen, die du bezüglich deines Business getroffen hast? Fragst du dich in Dauerschleife „Wie soll ich denn jetzt meine Rechnungen bezahlen? Wie soll ich denn jetzt meine Rechnungen bezahlen? Wie soll ich denn jetzt meine Rechnungen bezahlen? …“, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, wie die Antwort darauf lauten könnte?

Wenn du auch nur eine dieser Fragen mit „Ja“ beantwortest, dann lade ich dich ein, mal folgende Fragen auszuprobieren:

„Wie hilfreich sind meine aktuellen Gedanken für mich?“

„Bringen mich meine Gedanken in Richtung einer Lösung für mein aktuelles Problem?“

„Was ist für mich einfacher und bequemer – weiter diese Gedanken zu verfolgen oder mich auf Lösungssuche zu begeben?“

Wenn du jetzt einen Widerstand in dir gemerkt hast, z.B. „Die hat ja gut reden, die kennt ja meine Situation nicht.“ oder „Was soll ich denn machen, ich bin wie gelähmt und KANN gar nicht anders als so zu denken“, dann möchte ich dir gratulieren: Du hast eine innere Stimme gefunden, die dich sabotieren will (siehe auch mein Beitrag: Das geht nicht, weil…, die Übung dort kann ich nur wärmstens empfehlen).

Ich möchte dich gern etwas unterstützen, damit du dich selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen kannst. Ich werde noch mehrere Beiträge dazu schreiben, also beginnen wir mit einem der wichtigsten Punkte.

Tu dir selbst etwas Gutes!

Die Situation ist grad anspruchsvoll genug. Du musst nichts draufsetzen, indem du dich fertig machst, indem du ständig an die negativen Seiten denkst. Mach mal Pause davon und tu was, wovon du neue Kraft schöpfen kannst. Das wird dir dabei helfen, Energie zu tanken und es dir einfacher machen, auf gute Ideen in deiner jetzigen Lage zu kommen.

Ich gebe dir mal einige Beispiele:

  • Wenn du gerade genauso schönes Wetter hast, wie ich: Wie wäre es, mit einem Spaziergang in der wundervollen Herbststimmung?
  • Wann warst du das letzte Mal in deinem Lieblingscafé und hast dort die Seele baumeln lassen? Vielleicht hast du auch einen lieben Menschen, mit dem du dich dort treffen kannst?
  • 10 Mal tief ein- und ausatmen und dabei nur auf die Atmung zu achten, gibt dir eine Pause vom Kopfkino.
  • Magst du Sport? Dann: Los geht’s!
  • Wie wäre es heute Abend mit einer schönen, heißen Badewanne?

Du kennst dich selbst am besten, du weißt also, was dir jetzt richtig gut tun würde. Nimm dir einfach heute im Laufe des Tages eine Auszeit und mach dir selbst ein schönes Geschenk.

Ich weiß, dass viele Leser selbst gern etwas geben, um anderen zu helfen. Das kannst du jetzt tun! Schreibe einfach in die Kommentarfunktion, welche Vorschläge du hast, um neue Kraft zu tanken. Ich danke dir von Herzen :-).

2 Kommentare zu „Bist du fix und fertig?“

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